Die Trogener genießen musikalisches Kabarett der Extraklasse. Die Sprüche sind derb, die Lacher lang.
Trogen- "Das seltsame Paar" ist zu dritt nach Trogen gekommen. Das Trio Roland Jonak und Manfred Spindler aus Kulmbach und Uwe Bär "von drüben" bot in der voll besetzten Dorfscheune Liederirrsinn, gespickt mit deftigen Späßen und urkomischer Mimik. Fast drei Stunden lang reihten sich Lieder, Witze und manches Schmankerl aus dem Stegreif aneinander.
Zungenküsse bis zum Zäpfchen oder drei Diäten auf einmal probierte der schwergewichtige Roland. Auf der Kulmbacher Bierwoche sollte man wegen der "Gsundheit fünf bis sechs Moß Bier trinkn und Brodwärscht essn, bis des Gsäß brummt", empfahl er den Zuschauern. Einen BH mit drei Körbchen zauberte er aus dem Pullover einer Besucherin. Oberfranken werde nach Osten verkauft, sagten die drei - der "warme Empfang" Guido Westerwelles in Griechenland oder "ministerielle Doktorspiele" waren einige politische Themen.
"Trogen ist wunderschön", stellte Manfred fest, und er sang dazu "die letzta Kärwa war sehr schee". Uwe fuhr mit eineinhalb Skiern auf einer Piste, und als Ikea-Mönch legte er ein Gelöbnis ab - mit Montageanleitung für Möbel-Selbstbau. Eine "Äktschn" in Zeitlupe für Wildwestfilm-Liebhaber boten die drei ebenfalls. Fränkische "Gschtanzln" und Mundart waren das Salz in der Suppe.
Mit Gitarre, Keyboard und Trompete musizierte die Gruppe zu ihren Texten. Auch Musikinstrumente der Marke Eigenbau kamen zum Einsatz, zum Beispiel eine Glasorgel der Marke "Bierophon" aus Kulmbacher Bierflaschen oder ein Alphorn aus Regenrohren und anderen Installationsteilen.
Viel Beifall und Zugaberufe gab es für die Künstler. Mit Absolvinator-Starkbier, Krustenschinken, Riesen-Laugenbrezen und Scheunensuppe im Brottopf versorgten Trogener FWG-Mitglieder das Publikum.
COBURG
Erschienen am 26.10.2010: Niemand bleibt verschont
Roland Jonak und Manfred Spindler überzeugen mit ihrem neuen Programm "Der Liederirrsinn" das Publikum in Ludwigsstadt.
Roland Jonak und Manfred Spindler ließen es krachen. Foto: Fiedler
Ludwigsstadt - Was zum Lachen, was zum Zuhören und noch vieles mehr - als kabarettistisches Überraschungsei präsentierte sich "Das seltsame Paar" mit seinem neuen Programm "Der Liederirrsinn". Roland Jonak und Manfred Spindler begeisterten, verstärkt durch Uwe Bär, mit ihrer genialen Mischung aus Liedern, Kabarett und Extremmimik am Samstagabend das Publikum in der Hermann-Söllner-Halle in Ludwigsstadt.
Aufs Korn genommen wurde der neue deutsche Politstar "von und zu, auf und ab, hin und her, kreuz und quer Guttenberg". "Der neue Verteidigungsminister ist der erste Minister, der sich selbst abschafft", so Manfred Spindler über die Bundeswehrreform, doch er gönnt ihm seinen Posten: "Nach 20 Jahren CSU und Seehofer ist für zu Guttenberg Afghanistan wie ein Wellness-Urlaub".
"Andere Länder haben eine Flutwelle, wir haben den Westerwelle, beziehungsweise den Salat", nahm Roland Jonak einen weiteren prominenten Politiker zur Zielscheibe: "Als eines der ersten Länder hat er als Außenminister Griechenland besucht. Die Griechen waren ganz angetan und es war ein besonders warmer Empfang".
Doch auch den Blick über den großen Teich und die dortigen Besonderheiten vergessen die beiden nicht. Die USA werden derzeit "schwarz" regiert, doch dies sei nichts Besonderes. In Bayern regiere "schwarz" schließlich schon seit dem Urknall. Dann wenden sich die beiden richtig existenziellen Themen zu - der Verdauung beispielsweise.
"Das Zeitgefühl hängt eindeutig davon ab, auf welcher Seite der Klotür man sich befindet", weiß Manfred Spindler und erstaunt die Hälfte der rund 200 Gäste im Saal mit folgender Erkenntnis: "Ihr Frauen versteht uns Männer einfach nicht, denn wenn wir Männer Pupsen, dann möchten wir euch doch was sagen, das kommt von ganz innen heraus, das kommt von Herzen". Und Roland Jonak überrascht die Ludwigsstadter mit der Definition einer seiner Spezialitäten, nämlich dem Pantomimen-Pups: "Gibt kein Geräusch von sich, stinkt aber". Zum Einsatz kommt der Pantomimen-Pups beispielsweise, wie Roland Jonak verrät, bei der Kulmbacher Bierwoche, vor allem um Platz zu schaffen, wenn es im Zelt zu eng wird.
Für seine Frau hat er sich für das heimische Ehebett eine besondere Pups-Variante ausgedacht. Als Kulmbacher sind Roland Jonak und Manfred Spindler natürlich von der Bierwoche besonders angetan - eine Woche der unendlichen Möglichkeiten: da kann man ein Bier trinken und dann noch ein Bier trinken, dann geht man aufs Klo und bestellt ein Bier und trinkt noch ein Bier usw.
Übrigens, nicht nur die Besucher der Kulmbacher Bierwoche trinken, sondern auch hohe Würdenträger. Die ehemalige Bischöfin Margot Käsmann habe wohl, als sie mit 1,5 Promille über eine rote Ampel fuhr, nach dem Motto gehandelt: "Der Mensch denkt, Gott lenkt", vermutete Manfred Spindler, "allerdings hat Gott von da oben die rote Ampel nicht sehen können".
Besonders auf dem Kicker hat er aber die katholische Kirche. "Die untersagt es Frauen, Priester zu werden, als Haushälterinnen dürfen sie aber jederzeit den Priestern die Stange halten". So geht das weiter, über mehr als zwei Stunden. Dann verlassen Roland Jonak, Manfred Spindler und Uwe Bär nicht nur die Bühne, sondern auch ein begeistertes Publikum
Bericht Liederirrsinn 2010 am 16.04.2010 in Hofheim. Ausgabe der Main Post
HOFHEIM
Der tägliche Irrsinn kam vielen bekannt vor!
Hofheimer Gaudi-Nacht im Haus des Gastes
Fränkische Comedy vom Feinsten wurde im Haus des Gastes geboten. „Events4real“ hatte zur „Ersten Hofheimer Gaudi-Nacht“ eingeladen.
„Das seltsame Paar“, Roland Jonak und Manfred Spindler aus Kulmbach, unternahmen nicht nur als Duo mit ihrem Satireprogramm „Der Liederirrsinn“, sondern auch zusammen mit Uwe Bär als Trio einen Angriff auf die Lachmuskeln der Zuschauer. Das Besondere an diesem Abend war die Mischung aus Spaß, Comedy, Kabarett, Satire, Gestik, Mimik und verrückt-witzigen Liedern.
Fränkische Lieder mit viel Humor gab auch der „Frankenbarde“, Martin O'Conner aus Neustadt a. d. Aisch zum Besten und so wurde auf der Bühne mächtig Staub aufgewirbelt. Natürlich durfte die Frankenhymne „Mer braung an Karbfn und a Werdschafd und a scheens kalds Seidla Bier, und gwiend der Club a Hamspiel, feierd kaner so wie mir“ nicht fehlen. Musikalisch erzählte der Frankenbarde noch davon, wie es auf dem fränkischen Fußballplatz einer C-Klasse zu geht, dass die Frauen nur das kaufen, was hauptsächlich teuer ist, wie man sich nach 13 Maßen Bier fühlt und erläuterte außerdem, warum er „net vor früh um Dreier ham geht“ und warum er „net heiern mog.“
Schnell wurde er immer vom Publikum im Refrain unterstützt und durfte natürlich nicht ohne Zugabe von der Bühne.
Im zweiten Teil des Abends kamen dann mit dem „seltsamen Paar“ oder dem Trio auch ungewöhnliche Musikinstrumente zum Einsatz. Wortspiele im Stile Willy Astors wurde ganz groß geschrieben. Beispiel: „Die Katholiken saufen heimlich und die Evangelischen saufen ganz offiziell! Das ist doch Käs', Mann.“
Kurioses war auch über Homeshopping, Kochsendungen, Schweinegrippe und die Welt der Teenager zu erfahren. Köstlich gelacht wurde über die Erfahrungsberichte der Dreien, die sie mit Diäten, Einkaufscentern, Möbelhäusern und männlichen Problemen gemacht haben. Viele Zuschauer fanden sich in diesem täglichen Irrsinn wieder. Mit dem „Tupperwaren-Irrsinn“ dürften die drei wohl vielen aus der Seele gesprochen haben: Nirgends auf der ganzen Welt passt eine runde Schüssel in eine eckige und umgekehrt. In jedem Haushalt gebe es Trinkbecher für die Söhne und Trinkbecher für die Freunde der Söhne und weitere Trinkbecher für die Freunde der Freunde der Söhne und außerdem Picknickgeschirr, obwohl sie nie zum Picknicken gehen.
Das sehr gelungene „Fränkische Feuerwerk“ endete tief in der Nacht erst, als die drei Kabarettisten auch noch eine Zugabe hingelegt hatten.
Bericht vom ersten Liederirrsinn 2010 am 20.02.2010 in Neudrossenfeld. Ausgabe der Bayerischen Rundschau - Montag, 22.02.2010
Hier gibt es alle Infos zum "Seltsamen Paar" und seinem aktuellen Programm! Bilder, Daten, Fakten und Wissenswertes zum Comedy-Programm "Der Liederirrsinn!"
Als "Das seltsame Paar" touren wir - Roland Jonak und Manfred Spindler - seit 1989 mit unseren Satireprogrammen durch die Lande. Die Kultveranstaltung Gaudibrettla (www.gaudibrettla.de) haben wir dann 1995 aus der Taufe gehoben. Das Gaudibrettla ist die größte Kleinkunstveranstaltung der Region. Jährlich (Januar-März) pilgern 10000 Fans zu dieser Veranstaltung.
Was ist das Besondere am "Seltsamen Paar"?
Wahrscheinlich die Mischung aus Satire, Gestik, Mimik und verrückt-witzigen Liedern, von denen sich einige schon zu echten Kult-Stücken gemausert haben, denkt man nur an den "Aldi-Song", das "Liebeslied an die Frau", "Englisch-Fränkisch" oder der "Pups-Song", bei dem das Publikum aus aus dem Lachen nicht mehr rauskam. Weitere Stärken sind die Musikalität, die Gegensätze von Manfred Spindler und Roland Jonak, der fränkische Humor und der einzigartige Blödsinn.
2005 wurden wir und unser künstlerisches Schaffen mit dem Kulturpreis in Kulmbach ausgezeichnet.
Der "Liederirrsinn" ist ein abendfüllender (2,5 Std.) Comedy-Abend, bei dem Ihre Lachmuskeln Schwerstarbeit leisten müssen und bei dem sich alle Kleinkunstliebhaber sehr wohl fühlen werden. Es ist eine interessante Mischung aus Kabarett, Comedy und Klamauk, witzigen Liedern und ungewöhnlichen Instrumenten. Erfahren Sie Kurioses über: Homeshopping, die Macken der Frauen, den Nachmittagstalk, witzige Sprachblüten und die Welt der Teenager. Lachen Sie über Erfahrungsberichte mit Diäten, Katholiken, Einkaufscentern, Möbelhäusern, männlichen Problemen und noch vieles mehr. Lassen Sie sich den Spiegel vorhalten und finden Sie sich wieder in zahlreichen Geschichten aus dem (Ihrem?) täglichen Irrsinn! Letztendlich werden Sie nach unseren "Letzten Worten" glücklich nach Hause gehen und werden sagen: "Scheeee war's!" Alle die "Das seltsame Paar" schon gesehen haben, haben danach eines gemeinsam: Das Wort "Ach Gooooood" hat für sie ab sofort eine neue Bedeutung...
Für dieses Programm hat "Das seltsame Paar" Uwe Bär mit ins "Boot" genommen, der mit seiner Musikalität am Bass besticht und der aktiv mit in den "Liederirrsinn" eingebunden wurde.
Unten die Bilder zum Liederirrsinn. Diese sind für Veranstalter und Presse zum Download und zur Veröffentlichung freigegeben!